Günstige Generika helfen gegen Erektionsstörungen

 

Wer in der heutigen Zeit von Potenzmitteln spricht, kommt an den gängigen Präparaten wie etwa Viagra, Cialis, Levitra oder Spedra nicht vorbei. Viele werden sich noch an den Boom erinnern, den Viagra vor etwa eineinhalb Jahrzehnten ausgelöst hat. Binnen kürzester Zeit gingen unzählige Schachten mit den kleinen blauen Pillen in Rautenform über den Ladentisch. Vor einiger Zeit nun lief das Patent für Viagra aus. Nicht zuletzt dieser Umstand rief andere Konzerne auf den Plan, die so genannte Generika auf den Markt brachten.

Da Männer, die an Erektionsstörungen leiden, diese Präparate selbst bezahlen müssen, haben die Generika einige Vorteile und mittlerweile ihren festen Platz auf dem Arzneimittelmarkt gefunden.

Was genau sind Generika?

Als Generika werden Nachahmerpräparate bezeichnet, die zwar den identischen Wirkstoff wie das Original haben, sich jedoch in der Art der Hilfsstoffe von ihm unterscheiden können. So enthält zum Beispiel ein Viagra-Generikum ebenfalls den Wirkstoff Sildenafil in der identischen Menge. Ebenso verhält es sich bei den Generika anderer Produkte. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Klarstellung, dass Generika keine billigen Kopien sind, sondern Medikamente, die ebenfalls viele Kontrollen durchlaufen müssen, ehe sie zugelassen werden.

Worin liegen die Vorteile?

Der größte Vorteil von Generika liegt im Preis. Da bei der Produktion dieser Stoffe keinerlei Forschungs- und Entwicklungskosten anfallen, können die Konzerne, die Generika auf den Markt bringen, eine völlig andere Preispolitik betreiben. Der geringere Preis ist dann natürlich auch für den Patienten interessant, da Potenzmittel in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen werden, sondern selbst bezahlt werden müssen. Ein weiterer Vorteil von Generika ist der, dass die Tabletten einiger Hersteller sogar geteilt werden können. In vielen Fällen benötigen Männer gar nicht die Menge des Wirkstoffs, der in einer Originaltablette enthalten ist. Darum ist die Packung eines Generikums mitunter wesentlich effizienter, da nicht jede Tablette komplett eingenommen werden muss. Noch ein positiver Effekt von Generika könnte die Eindämmung des illegalen Handels mit Viagra und Co. sein. Denn oft locken diese mit besonders günstigen Preisen. Da die Generika aber ohnehin billiger sind, könnten die Produkte dubioser Händler ihren Reiz verlieren.

Welche Risiken gibt es?

Bei einem Generikum können im Grunde die gleichen Nebenwirkungen auftreten wie auch bei den Originalen. Bei Potenzmitteln mit PDE-5-Hemmern können unter anderem Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen oder Gesichtsrötungen auftreten. Nicht eingenommen werden dürfen solche Produkte, wenn eine akute Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegt oder wenn gleichzeitig Nitrate – etwa zur Behandlung einer Angina Pectoris – eingenommen werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn es in der Vergangenheit bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall gegeben hat.

Fazit

Generika sind sicher und stehen dem Original in nichts nach. Natürlich muss man sich vorher informieren, ob man allergisch auf die eventuell unterschiedlichen Hilfsstoffe reagiert. Grundsätzlich sollte bei Erektionsstörungen ohnehin ein Arzt aufgesucht werden, allein schon deshalb, um Grund- oder Begleiterkrankungen zu erkennen und mit zu therapieren. Er wird dann auch entscheiden, ob und welches Generikum in welcher Dosierung eingesetzt wird.